*Alle Preise inkl. 19% MwSt,
Versandkosten werden zusätzlich berechnet.
Hotline:
+49 721 8308395
Was zur Zucht von Angora-Kaninchen
und zur Gewinnung des Angora-Garns zu sagen wäre:Den Berichten in Presse, Fernsehen und im Internet widersprechen die Züchter:
Es gibt Angora-Kaninchen mit verschiedenen Angora-Wollhaar-StrukturenIn Frankreich und in der Schweiz werden Angora-Kaninchen mit gröberer Woll-Struktur gezüchtet. Die Haare des Fells werden nach 4 Monaten überreif und können durch Auskämmen und Abzupfen gewonnen werden. Diese gezupfte Wolle wird zu hochwertiger langhaariger Handarbeitswolle verarbeitet
In Deutschland, Österreich und weiteren Ländern werden Angora-Kaninchen gezüchtet, deren Fell ein feines Woll-Vlies bildet, das regelmäßig alle 2-3 Monate geschoren wird. Erstklassige Woll-Qualität erhält der Züchter nur, wenn er die Kaninchen in sauberen und ausreichend großen Stallungen hält und regelmäßig pflegt. Die geschorene Angora-Wolle verarbeiten spezialisierte Betriebe zu hochwertigen Strickwaren.
Zur Schur wird entweder eine Handschere mit Schutzbügel oder eine elektrische Schermaschine verwendet. Wie bei der Schaf-Schur wird sorgfältig darauf geachtet, daß das Kaninchen nicht verletzt wird, nicht nur wegen der Tiere, sondern auch weil verunreinigte Wolle wertlos ist. Nach der Schur verbringen die Tiere ca. 48 Stunden in temperierten Ställen. Danach hat sich das Kaninchen umgestellt und die Wolle hat wieder zu wachsen begonnen.
http://www.angorakaninchen.info weitere Informationen
http://www.kaninchenzucht.de/rassen/index.php?rasse=a Kaninchenzüchter-Seite
Das nach der Schur starke Haarwachstum verlangsamt sich, wenn das Kaninchen in voller Wolle steht. Jetzt beginnt sich das Tier unwohl zu fühlen, sein Appetit läßt nach. Würde man auf die Schur verzichten, würde das Kaninchen eingehen, da wegen des dichten Fells zu wenig Körperwärme abgegeben werden kann. Genau wie unsere Wollschafe wurden Angora-Kaninchen für die Wolle-Gewinnung gezüchtet. Wer dies als Tierquälerei bezeichnet, muß dieselben Maßstäbe an jede Zucht von Haus- und Wirtschaftstieren anlegen, also auch für Hunde, Pferde, Rinder, Ziegen, Schweine, Geflügel, Schafe.
Allerdings muß zu Recht gefordert werden, daß ethische Grundsätze für den verantwortlichen Umgang mit der Natur, der gesamten Pflanzen- und Tierwelt gelten und beachtet werden. Einseitige Zucht hat da ihre Grenzen, wo Leiden anfängt.