Vor der Herstellung wird das Rohmaterial vorbehandelt, in der Regel kann Angorawäsche schonend in der Waschmaschine gewaschen werden. Beachten Sie die Angaben auf dem Pflege-Etikett.
Waschen Sie diese möglichst selten, dann sehr schonend, indem Sie die Teile nur kurz in Schampoo-Wasser durchdrücken. Schütteln sie sie nach dem Trocknen etwas auf, damit sich der Flausch wieder entfaltet.
Das Fusseln von Angora-Strickteilen lässt sich nicht ganz vermeiden. Neu hergestellte Teile fusseln erst mal stärker weil sich Haare beim Stricken gelöst haben.
Das Angora-Haar springt beim Tragen durch die Körperwärme und die Bewegung am stärksten auf, es entwickelt sich der angenehme Flausch, und damit das wärmende Luftpolster.
Kurze und nicht fest eingesponnene Haare lösen sich dabei aus dem Garn, das Teil fusselt. Die beste Methode ist daher, das Teil häufig zu tragen, am besten direkt auf der Haut oder über Wäsche aus Seide.
Das Fusseln sollte rasch nachlassen, wenn gutes Rohmaterial verwendet wurde. Am wenigsten fusseln Teile, wenn sehr lange, eher krause Haare versponnen wurden.
Dieses Material kommt meistens von Züchtern, die vor allem Kaninchenrassen mit krausen Haaren züchten. Sie scheren diese nicht sondern kämmen die überreifen, dann eben auch sehr langen Haare, regelmäßig aus.
Durch sorgfältiges und festes Verspinnen der Rohwolle werden die einzelnen Haare möglichst fest im Faden verankert und lösen sich nicht so schnell. Schonendes, eher festes Verstricken des Garns bindet die einzelnen Fasern zusätzlich fest ein.
Wurde Material aus der Schur von Angora-Kaninchen verwendet, hält das Fusseln solange an, bis sich die kurzen Haare alle gelöst haben und nur die längeren übrig bleiben.
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